Anonyme Suchtberatung für Betroffene und Angehörige

Anonyme Suchtberatung für Betroffene und Angehörige

Sucht betrifft Millionen Menschen – und fast immer auch ihre Familien, Partnerinnen und Partner, Kinder oder Freunde. Manchmal braucht es keine jahrelange Therapie, sondern zunächst ein ehrliches Gespräch, eine neue Perspektive und einen klaren nächsten Schritt.

Ich biete persönliche und auf Wunsch vollständig anonyme Gespräche für Menschen mit Suchterfahrungen sowie für Angehörige an – telefonisch, per Zoom oder bei einem Spaziergang in Hamburg.

Direkt. Vertraulich. Auf Augenhöhe.

Anonyme Suchtberatung

Zufriedenheit garantiert

Wenn Du das Gefühl hast, dass etwas nicht mehr gesund ist

Vielleicht fragst Du Dich:

  • Trinke ich zu viel Alkohol?
  • Ist Cannabis längst mehr Gewohnheit als Genuss?
  • Verliere ich die Kontrolle über Medien, Glücksspiel oder Pornografie?
  • Ist mein Verhalten noch normal oder bereits problematisch?
  • Warum gelingt Veränderung immer nur für kurze Zeit?

Vielleicht bist Du aber auch Angehöriger und fragst Dich:

  • Wie kann ich helfen?
  • Wie spreche ich das Thema an?
  • Wo endet Unterstützung und wo beginnt Co-Abhängigkeit?
  • Muss ich Grenzen setzen?
  • Wie schütze ich mich selbst?

Viele Menschen tragen diese Fragen jahrelang mit sich herum.

Oft hilft bereits ein offenes Gespräch, um wieder klarer zu sehen.

Warum ich dieses Angebot anbiete

Ich kenne Suchterkrankungen nicht nur aus Fachbüchern oder aus meiner Zeit im Gesundheitswesen.

Ich bin selbst Betroffener und lebe seit über 20 Jahren abstinent und clean von allen Suchtmitteln.

Deshalb kenne ich viele Gedanken und Mechanismen aus eigener Erfahrung:

  • Verharmlosen
  • Verstecken
  • Aufschieben
  • Schuldgefühle
  • Scham
  • Rückfallängste
  • Hoffnung
  • Veränderungswünsche

Heute verbinde ich diese persönliche Erfahrung mit meinem medizinischen Hintergrund als examinierter Krankenpfleger, meiner Tätigkeit als Gesundheitsberater und vielen Jahren Erfahrung im Austausch mit Betroffenen und Angehörigen.

Für wen dieses Angebot geeignet ist

  • Menschen mit Fragen zum eigenen Konsumverhalten
  • Menschen in frühen Veränderungsprozessen
  • Menschen nach Rückfällen
  • Angehörige
  • Partnerinnen und Partner
  • Eltern
  • Kinder erwachsener Betroffener
  • Geschwister
  • Freunde und Kollegen

Für wen dieses Angebot nicht geeignet ist

Dieses Angebot ersetzt keine ärztliche Behandlung, keine Entgiftung und keine Psychotherapie.

Bei schweren Abhängigkeitserkrankungen, akuten psychischen Krisen oder Suizidgedanken solltest Du Dich an ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Hilfsangebote wenden.

Zu den FAQ
Gesundheitsberater im Grünen in Hamburg: Mark Max Henckel

Anonyme Suchtberatung mit unabhängigen Profi

Keine Therapie. Kein Urteil. Keine Moral.

Ich bin kein Psychotherapeut und dieses Angebot ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

Mein Ziel ist etwas anderes:

Menschen dabei zu helfen, ihre Situation ehrlich einzuordnen, Klarheit zu gewinnen und konkrete nächste Schritte zu entwickeln.

Ohne Schuldzuweisungen.

Ohne erhobenen Zeigefinger.

Ohne Heilsversprechen.

Persönlich. Direkt. Auf Wunsch anonym.

Die Gespräche können stattfinden:

  • telefonisch
  • per Zoom
  • bei einem gemeinsamen Spaziergang in Hamburg

Auf Wunsch vollkommen anonym.

Du entscheidest selbst, wie viel Du erzählen möchtest.

Kurz, fokussiert und alltagstauglich

Ich glaube nicht an unnötig lange Beratungsprozesse.

Mein Ziel ist nicht, Dich an mich zu binden.

Viele Themen lassen sich bereits in einem bis drei Gesprächen deutlich besser sortieren.

Manchmal reicht genau dieser Anschub, damit Menschen ihren eigenen Weg wieder klar erkennen.

Du musst das nicht alleine sortieren.

Der erste Schritt besteht häufig nicht darin, sofort alles zu verändern.

Der erste Schritt besteht oft einfach darin, mit jemandem darüber zu sprechen.

Vertraulich.
Persönlich.
Und auf Augenhöhe.

Kosten

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FAQ – Deine Fragen

Wichtger Hinweis:
Meine Suchtberatung ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder suchtmedizinische Behandlung. Sie bietet persönliche Orientierung, Unterstützung und Hilfe bei den nächsten Schritten. Bei körperlicher Abhängigkeit, insbesondere von Alkohol oder bestimmten Medikamenten, kann ein eigenständiger Entzug gefährlich sein und sollte ärztlich begleitet werden.

1. Ist Deine Suchtberatung wirklich anonym?

Ja. Du kannst meine Beratung auf Wunsch anonym in Anspruch nehmen, ohne Deinen vollständigen Namen oder persönliche Einzelheiten preiszugeben. Was Du erzählst, behandle ich vertraulich. Für die Bezahlung und Terminorganisation können allerdings bestimmte Angaben erforderlich sein.

2. Muss ich bereits suchtkrank sein, um Dich zu kontaktieren?

Nein. Vielleicht machst Du Dir einfach Gedanken über Deinen Alkohol- oder Cannabiskonsum, Dein Rauchverhalten oder andere Gewohnheiten. Du musst weder eine Diagnose haben noch bereits wissen, ob Du etwas verändern möchtest. Auch Unsicherheit ist ein guter Grund für ein Gespräch.

3. Können sich auch Angehörige und Freunde an Dich wenden?

Unbedingt. Mein Angebot richtet sich ebenso an Partnerinnen und Partner, Eltern, erwachsene Kinder, Geschwister, Freunde, Kollegen und Nachbarn von Menschen mit Suchtproblemen. Wir können darüber sprechen, wie Du helfen kannst, wo Deine Grenzen liegen und wie Du selbst mit der Situation besser zurechtkommst.

4. Was unterscheidet Deine Beratung von anderen Angeboten?

Ich bin selbst betroffen und lebe inzwischen im 21. Jahr abstinent und clean von allen Suchtmitteln. Ich kenne die Schwierigkeiten, aber auch die Möglichkeiten eines Lebens ohne Suchtmittel aus eigener Erfahrung. Dazu kommen mein beruflicher Hintergrund als examinierter Krankenpfleger und Gesundheitsberater sowie viele Jahre Erfahrung mit Therapie und Selbsthilfe.

Du bekommst keine moralischen Vorträge, sondern ein offenes, persönliches und direktes Gespräch auf Augenhöhe.

5. Reichen wirklich ein bis drei Gespräche?

Das kommt auf Deine Situation an. Mein Angebot ist bewusst kurz und konzentriert angelegt. Oft lassen sich bereits in einem Gespräch wichtige Fragen klären und konkrete nächste Schritte entwickeln. Ein bis drei Treffen können ein sinnvoller Anschub sein. Eine Suchterkrankung ist damit allerdings nicht automatisch bewältigt. Wenn Du weitergehende Unterstützung benötigst, besprechen wir geeignete Möglichkeiten.

5. Muss ich mit dem Konsum aufhören wollen?

Nein. Vielleicht möchtest Du zunächst nur verstehen, warum Du konsumierst, welche Funktion das Suchtmittel in Deinem Leben erfüllt und welche Möglichkeiten Du hast. Wir sprechen offen darüber, ohne Dich zu einer Entscheidung zu drängen.

5. Wie läuft die Beratung ab?

Wir sprechen telefonisch, über Zoom oder bei einem gemeinsamen Spaziergang in Hamburg. Du schilderst Deine Situation, wir klären Deine wichtigsten Fragen und überlegen gemeinsam, welche nächsten Schritte sinnvoll und realistisch sind. Ein Gespräch kostet 100 Euro und dauert etwa 60 bis 90 Minuten.

5. Was passiert, wenn ich einen Rückfall hatte?

Ein Rückfall bedeutet nicht, dass alle bisherigen Fortschritte verloren sind. Wir schauen gemeinsam darauf, was passiert ist, welche Auslöser eine Rolle gespielt haben und was Du jetzt brauchst. Ohne Schuldzuweisungen, aber mit der notwendigen Ernsthaftigkeit. Bei körperlicher Abhängigkeit oder Entzugsrisiken gehört dazu auch die Klärung, ob medizinische Hilfe erforderlich ist.

Diese Beratung ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung.

Wenn Du Dich in einer akuten psychischen Krise befindest oder Gedanken hast, Dir selbst etwas anzutun, wende Dich bitte sofort an professionelle Hilfe:

Telefonseelsorge Deutschland:
0800 111 0 111
0800 111 0 222
116 123

Die Telefonseelsorge ist kostenfrei, anonym und rund um die Uhr erreichbar.

Notruf:
112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116 117

Wenn Du Dich unmittelbar gefährdet fühlst, zögere bitte nicht, den Notruf zu wählen oder die nächstgelegene psychiatrische Notaufnahme aufzusuchen.

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